Gutes von Land und Meer

Heller Thunfisch (Thunnus albacares)

Sie fallen schon ins Auge, die leuchtend gelben Flossen des Hellen Thunfischs. Kein Wunder, dass er gemeinhin unter dem Namen Gelbflossen-Thun bekannt ist. Sein lateinischer Name Thunnus albacares bedeutet jedoch Weißfleischiger Thun. Um eine Verwechslung mit dem Weißen Thun zu vermeiden, haben wir von Fontaine uns für die Bezeichnung „Heller Thunfisch“ entschieden.

Der Thunnus albacares wird bis zu 7 Jahre alt. Dann kann er eine Größe von 2,40 Meter und ein Gewicht von 180 bis 200 Kilogramm erreichen. Das größte bisher gefangene Exemplar wog 193 kg. Die Geschlechtsreife liegt zwischen 1,5 Jahren und 3 Jahren. Obwohl er eine Schwimmblase hat, muss der Gelbflossen-Thunfisch permanent schwimmen. Denn nur durch den so entstehenden Wasserstrom deckt er über die Kiemen seinen hohen Bedarf an Sauerstoff. Da dies nahe der Wasseroberfläche am besten gewährleitet ist, tauchen die Fische nur maximal 250 Meter tief ab. Wie bei allen Thunfischen hilft ihnen das „Wundernetz“ (Rete mirabile) genannte Blutgefäßsystem bei der Thermoregulation. Perfekt für den Gelbflossenthun: Er fühlt sich in allen Gewässern zwischen 18 °C und 31 °C wohl. Voraussetzungen sind nur ausreichend sauberes Wasser und ein reichliches Nahrungsangebot. Außer dem Mittelmeer bevölkert der Thunnus albacares alle tropischen und gemäßigten Ozeane und Meere.

Sein Speiseplan richtet sich nach seiner Größe, umfasst jedoch die verschiedensten Fischarten, Krebstiere und Kalmare. Der Helle Thunfisch lebt in Schulen, die meist nach Größe der Tiere getrennt sind und aus einer Mischung verschiedener Arten – darunter der Echte Bonito – bestehen können. Größere Exemplare jagen auch im Verbund mit Meeressäugern. An dieser Stelle wird klar, wie wichtig der Delfinschutz im Zusammenhang mit dem Thunfischfang ist. Die beste Methode, dies zu erreichen, ist der traditionelle Angelfang.

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