Gutes von Land und Meer

Weißer Thunfisch (Thunnus alalunga)

Kennzeichen des Weißen Thuns sind sein weißer Bauch und die extrem langen Brustflossen, die beinahe wie Arme eines Schwimmers aussehen. Der „lange Flügel“ – „ala lunga“ ist im Lateinischen namensprägend. Im Deutschen trägt der Fisch die Bezeichnung „Langflossen-Thun“ eher nebenbei, die Briten kennen sie gar nicht und haben den Namen Albacore geprägt.

Auch wenn sich die Körpergrößen der Populationen stark unterschieden, ist der Weiße Thun eine verhältnismäßig kleine Art der Thunfische. Bei einer maximalen Länge von 140 Zentimetern bringt er ein Gewicht von höchstens 60 Kilogramm auf die Waage. Er verträgt Umgebungstemperaturen von 15,6 °C bis 19,4 °C und hält sich am liebsten in oberen und mittleren Wasserschichten (bis max. 600 Meter Tiefe) aller gemäßigten und tropischen Meeresgebiete auf. Anders als zum Beispiel der Helle Thunfisch kommt der Langflossen-Thun auch im Mittelmeer vor. Die Geschlechtsreife ist größenabhängig und wird bei etwa 90 bis 97 Zentimetern erreicht. Das maximale Lebensalter beträgt je nach Lebensraum 5 bis 8 Jahre.

Weiße Thunfische bilden mit gleichaltrigen Artgenossen und anderen Thunfischarten Wandergruppen, die mit den Wasserschichten ziehen und dabei große Entfernungen zurücklegen. Wie beim Echten Bonito besteht die Ernährung vor allem aus Schwarmfischen wie Heringen und Makrelen, gerne ergänzt durch Tintenfische und Garnelen. In Acht nehmen muss sich der Thunnus alalunga vor Haien und Zahnwalen.

Aufgrund seiner hohen Qualität ist der Weiße Thun weltweit als Speisefisch geschätzt. Da er im Nordatlantik als überfischt gilt, liegen die Fanggebiete heute vor allem im Pazifik. Leider sind dabei auch Fangmethoden üblich, die den Bestand gefährden können – wie Langleinen und Treibnetze. Nicht so bei Fontaine Weißer Thunfisch: Entsprechend dem Grundsatz der Nachhaltigkeit garantieren wir den traditionellen Fischfang mit der Handangel.